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VPIP

Voluntarily Put money In Pot — der Anteil der Hände, für die ein Spieler freiwillig zahlt. Die erste Zahl auf dem HUD und der schnellste Read darauf, wie loose jemand spielt.

Zwei Spieler setzen sich zu dir. Einer spielt vierzehn Hände von hundert, der andere zweiundfünfzig. Du hast noch keinen einzigen Showdown gesehen und weißt bereits fast alles, was für deine Gegenstrategie zählt. Diese Zahl ist der VPIP: der Prozentsatz der Hände, in die ein Spieler freiwillig Chips gibt — durch Limpen, Callen, Raisen, 3-Betten, alles, was eine Entscheidung ist.

Das Wort freiwillig trägt hier echtes Gewicht. Den Big Blind zu posten ist kein VPIP, und im Big Blind zu checken, wenn niemand geraist hat, auch nicht. Die Statistik zählt nur Hände, in denen der Spieler sich für Chips entschieden hat. Deshalb bildet sie die Breite der Range so sauber ab: Wer 50% VPIP hat, spielt fünf von zehn Händen, also ist das meiste davon schwächer als das, womit du unter the gun eröffnen würdest.

Grobe Bänder für Six-Handed: unter 15% ist ein Nit, 20–28% ist die Gegend, in der solide Regulars leben, alles jenseits von 35% ist jemand, der fürs Flopsehen bezahlt. Full-Ring-Werte liegen fünf bis sechs Punkte darunter, weil mehr Plätze zu überstehen sind. Live-Cashgames laufen weit höher als Online: 45% VPIP in einer Freitagabendrunde ist normal, nicht bemerkenswert.

Der Fehler ist, den VPIP allein zu lesen. Er sagt, wie viele Hände jemand spielt, und nichts darüber, wie er sie spielt — und das sind zwei verschiedene Probleme: Ein VPIP von 40, der raist, ist gefährlich; einer, der callt, ist ein Gehalt. Lies ihn neben dem PFR, und der Abstand zwischen beiden Zahlen sagt dir, mit wem du am Tisch sitzt.

FAQ

Was ist ein guter VPIP beim Poker?

Für Six-Handed-Cashgames ungefähr 20–28%. Enger als 15% und du foldest zu viele spielbare Hände weg; looser als 35% und du zahlst dafür, Flops mit Blättern zu sehen, die den Pot nicht gewinnen können. Full Ring liegt fünf bis sechs Punkte darunter, Live-Games deutlich darüber.

Wofür steht VPIP?

Voluntarily Put money In Pot. Es ist der Prozentsatz der Hände, in die ein Spieler vor dem Flop freiwillig Chips gegeben hat — durch Limpen, Callen oder Raisen. Erzwungene Blinds zählen nicht, und im Big Blind zu checken auch nicht.

Was ist der Unterschied zwischen VPIP und PFR?

Der VPIP zählt jede Hand, für die jemand zahlt; der PFR nur die geraisten. Der PFR kann nie höher sein als der VPIP, und der Abstand zwischen beiden misst Passivität — kleiner Abstand heißt aggressiv, großer Abstand heißt Caller.

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